Kuala Lumpur – Malaysia

Ich habe länger überlegt was ich nun machen soll, als ich in Chiang Mai davon hörte, dass der Vulkan auf Bali kurz vorm Ausbrechen steht. Täglich habe ich nach dem Status meines Fluges gesucht und die Flüge vor meinem fielen alle aus. Für mich war also relativ schnell klar, dass die Wahrscheinlichkeit sehr hoch sein wird, dass mein Flug ebenfalls ausfallen wird. Zudem käme ich auf Bali dann auf das gleiche Problem, wie die Leute auf Bali, dass ich nicht mehr von der Insel runterkommen würde. So brauchte ich unbedingt einen Plan B, falls es wirklich nicht nach Bali geht. So habe ich entschieden, dass ich die 2 Wochen splitten werde und mich ein paar Tage in Kuala Lumpur aufhalten werde und nach Singapur reise. Singapur wollte ich sowieso hin, jedoch zwecks Zeitdruck gecancelt.

Mit geänderter Reiseroute habe ich dann in Kuala Lumpur ohne weiteren Plan und Unterkunft eingecheckt. Mit dem Zug ging es direkt vom Flughafen in die City KL – Sentral. Auf Google Maps habe ich mir schon ein Stück weit Inspiration und Informationen geholt, in welchem Hostel oder Hotel ich einchecken könnte. Unbewusst habe ich dann die Nähe des Central Markets getroffen. Das war gut, denn dort gab es viele Möglichkeiten zum Kaffee trinken, essen oder günstig shoppen. Ich kam relativ spät an bzw. war es schon dunkel und ich wollte dann nur noch was essen und schlafen. 😀

Petronas Twin Towers

Am Abend der Ankunft hatte ich mir noch in der Lonely Planet App ein paar sehenswürdige Spots rausgesucht und konnte damit dann in den nächsten Tag starten. Allerdings bin ich den ersten Tag etwas verwirrt und verloren angefangen. Ich kannte den Central Market noch nicht und wusste auch nicht wie cool der war und bin erstmal auf der Suche nach einem Frühstück gewesen. Vielleicht liegt es auch daran, dass ich so wählerisch bin was das angeht. Auf jeden Fall hat mir nichts so richtig gefallen. Zudem hatten so viele Restaurants oder ähnliches geschlossen, weil an dem Tag ein Feiertag gewesen ist. Schlußendlich habe ich dann jedoch auch mein Frühstück bekommen und konnte entspannter die Stadt erkunden.

Ehrlich gesagt weiß ich noch mehr genau wie ich auf die Petronas Towers gekommen bin, aber irgendwie waren sie auf einmal da. Besonders in Dubai ist mir bewusst geworden wie mich große, schöne Gebäude oder Tower beeindrucken und faszinieren. Ich fand die Petronas Towers bei Tag und habe auch den Park, der direkt nebenan ist erkundet. Den Tag über habe ich mich dann in der Mall bei den Twin Towers aufgehalten und habe an einem Blog Artikel geschrieben bis ich wieder Hunger hatte. Ich hatte noch den Tipp bekommen, dass die Petronas Towers bei Nacht sehr schön aussehen sollten. Das wollte ich sehen und habe mich also nicht weit weg von den Twin Towers bewegt und die Zeit tot geschlagen.

Dunkel war es dann irgendwann. Ich war schon fertig mit Dinner und saß noch gemütlich auf dem Sofa herum. Dann begann jedoch eine sehr schöne Springbrunnen Lichtshow. Das wollte ich näher sehen und den Moment mit dem Handy einfangen. Sehr cool ist es gewesen. Auf sowas stehe ich ja total. So bunte Lichtshows mit Wasserspielen und am besten noch Musik mit dabei. 😊 Diese Lichtshow an den Twin Towers hat mir sogar mehr gefallen als die am Burj Khalifa. Die Dauer der Show war auch um einiges länger.

Lights On

Als ich die Petronas Twin Tower bei Nacht gesehen habe und auch die anliegenden Gebäude habe ich nur gedacht: „Das mit dem beleuchten der Gebäude haben die hier echt drauf.“ Die Stadt ist bei Nacht einfach so schön anzusehen. Die folgenden Bilder zeigen das auch nochmal.

Meine Doktor Fisch Therapie

Als ich selber dann auch den Central Market näher erkundet und für mich entdeckt habe, so konnte ich auch einen „Shop“ o.ä. finden, der eine Doktor Fisch Therapie anbietet. Ich habe das vor langer Zeit schon mal gesehen und fand das immer echt cool und wollte das auch mal machen. Naja und hier kam dann der Moment, wo ich mich letztendlich nur noch dazusetzen musste und die knabbernden Fische fühlen konnte. Total ungewohnt und eine coole Erfahrung. Die Fische gehen an deine Füße bzw. auch an jedes andere Körperteil, wenn man drin baden würde und fressen die toten Hautpartikel von der Haut. Weil das so viele Fische auf einmal machen ist das ein ziemliches kribbeln an den Füßen gewesen. Zum ersten Mal in Berührung mit den Doktor Fischen bin ich jedoch in Dahab beim Tauchen. Zuerst habe ich gedacht, dass es an meinen Ohren und meinem Mund so zwickt, weil ich zu tief getaucht bin und eine Betäubung bekommen hab. Später hat unser Dive Master anhand seiner Zähne gezeigt, dass es ein Fisch ist.


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